Corona Nachbarschaftshilfe

Aushang Corona Nachbarschaftshilfe

Die Telefonnummer ist nur hier geschwärzt um nicht irgendwelche Onlinetrolle auf die Idee zu bringen die Nummer für andere Zwecke zu mißbrauchen.
In den Aushängen, die an die Bewohner*innen der Alsensstraße gegangen sind , ist diese natürlich nicht geschwärzt 😉

Hier http://www.bochum.de/Corona geht es übrigens zu den offiziellen „Corona-News“ der Stadt Bochum.

Literaturcafé – ein neues Format im Alsenwohnzimmer

Jeden 1. Sonntag im Monat findet das Literaturcafé von 17-19 Uhr
im Alsenwohnzimmer statt.
Wir wollen uns regelmäßig treffen, um unsere Lieblingsbücher, Autor*innen, Romane oder Gedichte vorzustellen, eine Literaturverfilmung zeigen oder auch einmal eine Literat*in zu einer Lesung einzuladen.
Vielleicht werden wir manchmal auch etwas eigenes präsentieren.

Alle sind eingeladen, ob mit oder ohne Lektüre, auch Zuhören und ggf. Feedback geben ist erwünscht.

Neue Babykrabbelgruppe startet am 3.12.2019

Gemeinsame Vormittage mit (Groß-) Eltern, Vätern, Müttern, Onkeln, Tanten, und den Kleinsten im Alsenwohnzimmer. Zusammen spielen, robben, strampeln, krabbeln und brabbeln…und für die Großen quatschen, sich kennenlernen und austauschen, Kaffe oder Tee trinken…….und das direkt „umme Ecke“.

Los geht es am Dienstag, den 3. Dezember von 11:00 – 13:00 Uhr als selbstorganisierte Krabbelgruppe für Babys und Kleinkinder bis zwei Jahren.

Kommt vorbei, sagt es weiter! Rückfragen gerne an: alsenkrabbeln@gmail.com

Flohmarkt auf dem Alsenstrassenfest 2019

wie die meisten schon mitbekommen haben dürften,
findet das diesjährige Straßenfest am
Sonntag, 15 September wie immer vom 11 bis 22 Uhr statt.

Dann heißt es wieder autofreier Sonntag!
Die Straße gehört uns, euch...allen! Mit Flohmarkt,
Infoständen, jeder Menge lecker Essen und Trinken,
Bands, DJ- und Cocktail-Lounge, Spielstraße...
und allem, was sich die Nachbar*innen hier sonst
noch so einfallen lassen.

Es bleibt wie es immer war: Das Alsenstraßenfest
ist ein Fest aus dem Viertel für das Viertel und
für alle anderen netten Menschen - nach wie vor
gemeinsam & selbst organisiert, solidarisch,
unkommerziell und gemeinnützig ♥.

Die Anmeldung der Flohmarktstände läuft vom 1.8. bis zum 20.8.
und zwar über die Mailadresse:
alsenstrassenfest2019(at)zeromail.org 

Und zwar ausschließlich über diese Mailadresse!
Nicht über "info@..:" oder den Verteiler oder
"ich kenn einen, der einen kennt, der..."

Beste Grüße
euer Alsenwohnzimmer

Europawahl 2019: Die Alsenstrasse hat gewählt

In den für uns relevanten Stimmbezirken 1402 und 1404 hat die Auswertung folgende Ergebnisse ergeben:

– Die Wahlbeteiligung lag knapp unter dem Bochum Durchschnitt

– Die Stimmen für die „CDU“ lagen nur bei knapp über der Hälfte des Bochumer Durchschnitts

– Die Stimmen für die „SPD“ lagen ca 25 % unter dem Bochumer Durchschnitt

– Die Stimmen für die „GRÜNE“ lagen bei über 50% über dem Bochumer Durchschnitt

– Die Stimmen für „DIE LINKE“ lagen bei fast dem Doppelten des Bochumer Durchschnitts

– Die Stimmen für die „AFD“ lagen bei unter 50% unter dem Bochumer Durchschnitt

– „Die PARTEI“ holte bei uns fast doppelt so viele Stimmen wie die „FDP“

Bei Betrachtung der absoluten Zahlen fällt auf, das auf Bochumer Gesamtebene die „AfD“ ca. 80 % mehr Stimmen als „DIE LINKE“ geholt hat. Bei uns im Kiez gibt es dagegen weit mehr als doppelt soviele „DIE LINKE“ wie „AfD“-Wähler*innen. Selbst „Die PARTEI“ hat viel mehr Stimmen als die „AfD“ bekommen. DIE „FDP“ liegt bei uns allerdings hinter der „AfD“.

Die genauen Zahlen zum Nachschauen gibt es hier

https://wahlen.regioit.de/3/Wahl-2019-05-26/05911000/html5/Europawahl_68_Wahlbezirk_Stimmbezirk_1402.html

https://wahlen.regioit.de/3/Wahl-2019-05-26/05911000/html5/Europawahl_68_Wahlbezirk_Stimmbezirk_1404.html

https://wahlen.regioit.de/3/Wahl-2019-05-26/05911000/html5/Europawahl_68_Gemeinde_Stadt_Bochum.html


3. Mietenstammtisch im Alsenwohnzimmer

Die steigenden Mieten in unserem Viertel machen uns weiterhin zunehmend Sorgen. Immer häufiger sind wir mit Wohnungsangeboten konfrontiert, die den Mietspiegel erheblich übersteigen, manche Nachbar*innen sind mit Luxusmodernisierungen konfrontiert. Wir möchten mit dem Mietenstammtisch gemeinsam dafür eintreten, dass niemand verdrängt wird und das Viertel vielfältig bleibt, damit so eine Gentrifizierung verhindert wird

Daher laden wir am 9. Mai zum 3. Mietenstammtisch ein. Dort wollen wir uns über aktuelle Probleme mit Vermietern gegenseitig informieren. Zudem gibt es neue Informationen zur Entwicklung des Bochumer Wohnungsmarktes. Unter anderem gibt es seit Januar einen neuen Mietspiegel, der für viele zu Mieterhöhungen führen kann.

Eine kleine Arbeitsgruppe hat seit dem letzten Mietenstammtisch einen Fragebogen entwickelt, den wir im Viertel verteilt haben. Wir versuchen damit gemeinsam herauszufinden, wie die Mietenentwicklung wirklich verläuft und welche Probleme mit Vermietern bestehen.

entwickelt, den wir im Viertel verteilt haben. Wir versuchen damit gemeinsam herauszufinden, wie die Mietenentwicklung wirklich verläuft und welche Probleme mit Vermietern bestehen.

Die Rückgabe der Fragebögen kann auf dem Treffen oder im Briefkasten des Alsenwohnzimmers bis Ende Mai geschehen.

Der 3. Mietenstammtisch findet statt am
Donnerstag, 9. Mai um 18:oo Uhr im
„Alsenwohnzimmer“, Alsenstr. 27


Eingeladen sind alle Anwohnerinnen und Anwohner zwischen Unistr., Wittener Str., Oscar-Hoffmann-Str. und Ferdinandstraße.

Initiative Mietenstammtisch Alsenstraße

Der Fragebogen als PDF-Datei
Diese Einladung als PDF-Datei


Nachbetrachtung zur Veranstaltung „Strategien gegen Gentrifizierung“

von Andreas aus der Alsenstrasse 47

Auf der gut besuchten Veranstaltung beschrieb die Autorin Lisa Vollmer die unterschiedlichen Entwicklungen und Strategien des Widerstands gegen Gentrifierung in verschiedenen Städten.
Hier: http://www.theorie.org/titel/688_strategien_gegen_gentrifizierung
findet ihr eine Zusammenfassung der Inhalte ihres Buches.

In der folgenden Diskussion waren sich alle Teilnehmenden einig, dass die Entwicklung des Wohnungsmarktes im  Ruhrgebiet nicht direkt mit den Entwicklungen in Städten wie Berlin oder Hamburg vergleichbar ist.

Für die Alsenstrasse gab es unterschiedliche  Einschätzungen und Erfahrungswerte, die allerdings nicht unbedingt im Widerspruch zueinander stehen. Bei uns gibt es viel Fluktuation in der Strasse, die aber nicht unbedingt zu heftigen Mietsteigerungen führt.

Allerdings gibt es auch sog. „Vermieterexzesse“ zu beobachten.

So gibt es einen Bochumer Versicherungsfritzen, der bislang zwei Häuser in der Alsenstrasse gekauft hat und der nach Luxussanierung zwischen 11 und 12 € Kaltmiete erzielen möchte. Dies sind Mieten, die noch über den Mieten in Neubauwohnungen in vergleichbarer Lage, z.B. der Hermannshöhe, liegen.

Selbiger Vermieter inseriert zur Zeit eine unrenovierte Wohnung in der Alsenstasse mit uralt, einfachverglasten Fenstern für 7,50 € Kaltmiete, also auf einem Mietniveau , das erheblich über dem frisch renovierter Wohnungen z.B. der „Bochumer Wohnstätten“ liegt.

Bald wird es einen neuem Mietenstammtisch im Alsenwohnzimmer geben und eine AnwohnerInnenbefragung zu Mieten und VermieterInnen. Wir werden darüber berichten.

PS.:
Hier: www.bochum.de/mietspiegel findet ihr übrigens den aktuellen Bochumer Mietspiegel.

„Strategien gegen Gentrifizierung“

Buchvorstellung und Diskussion mit Lisa Vollmer
am Dienstag 09.04.2019, um 19.00 Uhr im Alsenwohnzimmer

Welche Möglichkeiten gibt es sich in Stadt(teil)entwicklungen einzumischen, die Gentrifizierung bewirken können? Darüber wollen wir mehr erfahren und anschließend diskutieren!

In ihrer Einführung „Strategien gegen Gentrifizierung“ geht die Stadtforscherin Lisa Vollmer dem umkämpften Begriff detailliert nach und gibt einen Überblick über unterschiedliche Erklärungsansätze. Sowohl ökonomische als auch kulturelle Dynamiken werden dabei berücksichtigt. Die Autorin illustriert zudem anhand zahlreicher Beispiele von Mieter*innenprotesten, wie sich eine Mieter*innengruppe bilden und organisieren kann. Sie zeigt unter anderem auf, welche Strategien zwischen Lobbyarbeit und Basisorganisierung verfolgt werden können, wie man das Recht zu bleiben durch eine lokale Gemeinschaft einfordert und wie sich Mieter*innenproteste gegen die Inwertsetzung ihrer Nachbarschaften stellen können.

Lisa Vollmer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar. Außerdem ist sie selbst seit vielen Jahren in der Berliner Mieter*innenbewegung aktiv und deutschlandweit mit Mietprotesten vernetzt. Sie ist Redaktionsmitglied bei »sub/urban. zeitschrift für kritische stadtforschung«.

Eine Veranstaltung von »Recht auf Stadt – Ruhr«, gefördert von der Landesinitiative StadtBauKultur NRW